Anzeige · Nebenjob-Vergleich

5 Nebenjobs im Vergleich — geordnet nach Zeitaufwand pro Woche

(und warum bei Platz 1 Minuten zählen statt Stunden)

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Wenig Zeit? Direkt zu Platz 1 springen ↓

4,72 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Nebenjob. Unter den Erwerbstätigen ist das etwa jeder Neunte. (Quelle: IAB)

Viele andere müssen mit dem auskommen, was am Monatsende übrig bleibt — und genau da wird es bei vielen seit zwei, drei Jahren eng. Wir haben uns deshalb angeschaut, welche Nebenjobs im Alltag wirklich tragbar sind und welche vor allem Zeit kosten.

Denn das Problem ist ja selten der Wille. Wer nach einer 12-Stunden-Schicht heimkommt, hat einfach keine 20 Stunden die Woche übrig, um sich nebenbei etwas aufzubauen — und genau das verlangen die meisten Nebenjobs, wenn man ehrlich rechnet.

Dazu kommt: Den meisten geht es gar nicht um Reichtum. Es geht darum, die Haushaltskasse aufzubessern — 100, 200, vielleicht 300 Euro im Monat obendrauf, ohne einen zweiten Zeitfresser, der dich kaputt macht.

Deshalb rechnen wir hier anders als die üblichen Listen. Nicht zuerst „Was kann man verdienen?", sondern: Was kostet dich das an Zeit? Zeit ist dabei oft das knappere Gut.

Wir vergleichen fünf Wege ehrlich, schauen auf den Zeitaufwand und nennen bei jedem den klaren Nachteil. Der Reihe nach, von Platz 5 bis Platz 1.

5

Uber fahren oder Essen ausliefern

Mann sitzt nachts im Auto, Lieferrucksack auf dem Beifahrersitz
Zeitaufwand
30–40 Stunden die Woche, wenn es sich lohnen soll
Vorher nötig
Personenbeförderungsschein — Sehtest, Untersuchung, Prüfung
Erste Auszahlung
mit der ersten Monatsabrechnung

In Deutschland fährst du nicht auf eigene Rechnung für Uber. Vermittelt wird an lizenzierte Mietwagenunternehmen, und dort bist du angestellt — mit dem Mindestlohn als Untergrenze. Klingt erst mal solide. Der Betrieb stellt das Fahrzeug und trägt die laufenden Kosten. Nur brauchst du vorher eben den Personenbeförderungsschein, und den bezahlst du selbst: Sehtest, ärztliche Untersuchung, Prüfung.

Und danach sitzt du nach deiner eigentlichen Arbeit noch mal mehrere Stunden hinterm Steuer — abends, nachts, am Wochenende, also immer dann, wenn andere frei haben. Du tauschst Zeit gegen Geld, eins zu eins, und dein Körper macht das nicht ewig mit.

Nachteil: Es ist ein zweiter Vollzeitjob — und bevor du überhaupt anfangen darfst, steht erst eine Prüfung an. Genau der Zeitfresser, den du eigentlich vermeiden willst.

4

Gebrauchtes verkaufen (eBay, Kleinanzeigen, Vinted)

Frau verpackt ein Paket am Küchentisch
Zeitaufwand
20–30 Stunden die Woche, wenn du regelmäßig verkaufen willst
Was du brauchst
nichts — nur einen vollen Keller
Erste Auszahlung
schon nach dem ersten Verkauf

Am Anfang läuft es richtig gut, weil in vielen Kellern noch Dinge liegen, die Geld bringen können — die alte Konsole, das Werkzeug, die Jacke vom Ex. Nur: Irgendwann ist der Keller leer. Danach beginnt die eigentliche Arbeit: besorgen, fotografieren, beschreiben, verpacken und zur Post bringen — für jede einzelne Sache, jede Woche von vorn.

Nachteil: Kein System, sondern immer wieder dieselben Handgriffe von zu Hause aus. Es hört auf zu funktionieren, sobald du aufhörst zu arbeiten.

3

Putzen gehen (Privathaushalte und Büros)

Frau putzt kniend eine Dusche
Zeitaufwand
10–20 Stunden die Woche — plus Anfahrt
Was du brauchst
Zuverlässigkeit
Erste Auszahlung
mit der ersten Monatsabrechnung

Ein verbreiteter Nebenjob in Deutschland: Allein in Privathaushalten sind über 250.000 Haushaltshilfen als Minijob angemeldet — und trotzdem werden weiter Leute gesucht. Der Stundenlohn ist okay, und es ist ehrliche Arbeit. Der Haken: An jedem Einsatz hängt eben auch eine Anfahrt, die nicht als Arbeitszeit zählt. Und es bleibt körperliche Arbeit: Nach dem eigenen Job noch zwei Wohnungen zu putzen, oft in der Hocke oder auf den Knien, geht auf Dauer auf die Knochen.

Und das ist nicht bloß so dahingesagt: Laut dem betriebsärztlichen Gesundheitsbericht der BG BAU sind Wirbelsäulen- und Rückenbeschwerden die häufigsten Beschwerden in der Reinigungsbranche. Betroffen sind vor allem Knie, Schultern und Hände. Und mit den Jahren nimmt es zu: Bei den 55- bis 65-Jährigen berichtet rund jeder Sechste über solche Beschwerden.

Nachteil: Zeit gegen Geld, mit Anfahrt obendrauf. Und dein Rücken merkt es zuerst.

2

Schichten an der Tankstelle oder im Supermarkt

Mann räumt nachts ein Regal an der Tankstelle ein
Zeitaufwand
10–15 Stunden die Woche — zu festen Schichten
Was du brauchst
freie Abende und Wochenenden
Erste Auszahlung
mit der ersten Monatsabrechnung

Der klassische Minijob: Kasse, Regale einräumen, Nachtschicht an der Tankstelle. Allein im Einzelhandel arbeiten über eine Million Menschen in solchen Jobs. Der Lohn kommt regelmäßig, und angemeldet ist es auch — nur liegen die Schichten genau dann, wenn andere frei haben: abends, am Wochenende, an Feiertagen. Wer selbst schon Schicht arbeitet, kennt das Problem, denn zwei Dienstpläne passen selten zusammen. Und als Minijob gilt 2026: Im Schnitt darfst du nicht mehr als 603 Euro im Monat verdienen.

Nachteil: Die Schichten liegen genau auf den Abenden und Wochenenden, die dir noch gehören. Und der Verdienst ist im Schnitt auf 603 Euro im Monat begrenzt.

1

Der 7-Minuten-Handytrick

Mann entspannt abends im Sessel
Zeitaufwand
einmalig ca. 30 Minuten für die Einrichtung — danach 5–7 Minuten am Tag
Was du brauchst
ein Handy und ein Thema, das dich interessiert
Vorkenntnisse
keine — es geht nicht um Technik

Du machst eine Instagram-Seite zu einem Thema, das dich sowieso interessiert: dein Fußballverein, Kochrezepte, Ballett, Hunde, Katzen — was immer du magst.

Deine eigentliche Aufgabe klingt fast zu banal: Du scrollst einfach durch Instagram und speicherst die Beiträge, die dir gefallen. Die teilst du dann auf deiner Seite. Eigene Fotos, eigene Videos, dein Gesicht — nichts davon brauchst du.

Wie du die Beiträge repostest und welche Hashtags du dafür setzt, wird im Video Schritt für Schritt erklärt. Der Algorithmus verteilt die Beiträge dann nach dem Interesse der Nutzer, nicht nur an deine eigenen Follower. Du musst also niemanden einzeln anschreiben, weil ja die Plattform entscheidet, wem sie einen Beitrag zeigt.

Und weil es eben nicht um Technik geht, sondern um ein Thema, das du magst: Das Ganze ist ausdrücklich für Leute gemacht, die sich selbst nicht als technikaffin bezeichnen würden. Wenn du ein Handy bedienen und durch Instagram scrollen kannst, hast du schon alles.

Im Video zeigt der Anbieter außerdem Beispiele aus der Praxis und nennt die dazugehörigen Zahlen, damit du sie eben selbst einordnen kannst. Wir geben sie hier bewusst nicht wieder — und eine Zusage für dich ist das ausdrücklich nicht.

Warum also Platz 1? Weil du hier in Minuten statt in Stunden rechnest und nicht jeder Euro direkt an eine geleistete Stunde gekoppelt ist.

Nachteil: Es ist neu — wenn du den Namen googelst, findest du bisher wenig. Und die ersten Wochen sind eine Lernphase: kleine Beträge, und die Routine zählt mehr als jede Zahl. Wenn du sofort viel erwartest, ist dieser Weg nichts für dich.

Was das Ganze ist — und was nicht

Du bekommst Videos in einfachem Deutsch, Schritt für Schritt zum Mitklicken. Die Einrichtung dauert etwa 30 Minuten.

Du musst niemanden anwerben und mit niemandem reden. Das hier ist kein Network-Marketing und kein Schneeballsystem. Du musst niemandem in deinem Bekanntenkreis irgendetwas andrehen.

Du musst keine eigenen Inhalte erstellen — keine Fotos, keine Videos, keine Texte.

Und du musst dein Gesicht und deinen Namen in deinen Inhalten nicht zeigen.

Was du brauchst: ein Handy, ein Thema, das dich interessiert, und ein paar Minuten am Tag.

Im Video siehst du auch größere Zahlen. Schau zuerst auf den Zeitaufwand — und darauf, wie Platz 1 genau funktioniert. Ob es zu dir passt, entscheidest du danach.

▶  Video ansehen — kostenlos

Kostenlos ansehen. Ob es zu dir passt, entscheidest du danach.

Die drei häufigsten Fragen

Muss ich etwas verkaufen oder Leute anwerben?

Nein. Du musst niemanden anwerben und mit niemandem reden. Kein Network-Marketing, kein Schneeballsystem.

Brauche ich Vorkenntnisse oder einen Computer?

Nein. Das Handy reicht. Es geht nicht um Technik, sondern um ein Thema, das dich interessiert — die Videos erklären alles Schritt für Schritt in einfachem Deutsch.

Muss ich eigene Fotos oder Videos machen?

Nein. Du sammelst Beiträge, die dir gefallen, und teilst sie. Eigene Inhalte brauchst du nicht.